Etappe 7 – das grosse Finale

Die letzte Etappe war auf dem Papier eine kurze Sache, doch die vergangenen sieben Renntage und die harten Wetterbedingungen haben bei allen Teilnehmern Spuren hinterlassen. Der Massenstart erfolgte um 08.30 und im Gegensatz zu der Etappe am Vortag ging die Post nicht ganz so schnell ab. Die letzte Etappe ist traditionell die kürzeste – doch sie wollte nicht enden. Beide Teams wollten nur noch heil im Ziel angkommen und die wohlverdiente Finisher-Medaille abholen.

Auf dem riesigen Polo-Platz auf dem Weingut in Lourendsford in Sommerset West war alles bereit für einen grossartigen Empfang aller Finisher und es war für uns alle ein tolles Gefühl auf der langen Zielgeraden, vorbei an den vollbesetzten Tribühnen, über die Ziellinie zu fahren. In diesem Moment waren die Strapazen der letzten Tage, die Hitze, der Schlamm vergessen. Geschafft!

Wir sind alle pannenfrei und mehr oder weniger unfallfrei durchgekommen! Bärbel und Eva platzierten sich im Mittelfeld und konnten mit Ihrer Fahrtechnik insbesondere in der Abfahrten viele Männerteams beeindrucken. Das Hauptziel, nie am Zeitlimit ins Ziel zu kommen, das Rennen erfolgreich zu beenden und auch mal die Landschaft zu geniessen, wurde souverän erreicht.

Ruben und Silvan haben einige ganz starke Etappen gefahren, zogen jedoch den einen oder anderen müden Tag ein. Trotzdem reichte es zu einer Top 50 Platzierung im Gesamtklassement! Auch sie haben ihr Ziel erreicht (im GC in den ersten 10%) und sind mit dem Geleisteten zufrieden.

An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei Hanspeter und Karin für die Unterstützung vor Ort bedanken!

Endresultate
bike4life.ch – Ladies 53:59.34 – Rang 12 in Kategorie, Rang 301 in GC
bike4life.ch – Men 41:07.17 – Rang 36 in Kategorie, Rang 49 in GC

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Etappe 6 – ein Geschenk

Das Ziel in Lourendsford ist schon fast greifbar! Heute starteten wir bei Sonnenschein und frischen Temperaturen (8Grad) zu einer etwas verkürzten Etappe. Es wurde entschieden, auf einige verschlammte Abschnitte zu verzichten (gute Entscheidung!). Am Start ging es einmal mehr extrem schnell ab. Silvan stürmte voll mit und Ruben musste schauen, dass er ihn nicht aus den Augen verlor. Wie beflügelt von den kühlen Temperaturen rasten die beiden die langen Berge hoch und überholten Team für Team. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Tagen wurde ein richtiges Rennen gefahren – und das machte richtig Spass! Die Abfahrten wurden eher defensiv gefahren – Rubens schlechte Erfahrungen am Grönlandberg waren ein Grund dafür. Ausserdem wollten sie auch keine zeitaufwaendige Panne riskieren! Nach der Abfahrt warteten rund 20 Km trockene(!) Singletrails, welche in mit voller Geschwindigkeit gefahren werden konnten.

Auch Bärbel und Eva lief es gut und auch sie genossen die fantastischen Singletrails. Sie befinden sich zur Zeit auf Platz 290 im Gesamtklassement!

bike4life.ch – Ladies: 6:23:54, 284 in GC
bike4life.ch – Men: 4:40:22, 34. in GC (!)

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Randnotizen

Fotostar
im Ziel in Robertson wurde Baerbel direkt von der Ziellinie zu  einem Fotografen gebracht. Wenn alles klappt, erscheint in einer der kommenden Ausgaben von National Geographic Travel ihr verstaubtes Gesicht!

Promi zum 1.
In der langen Schlange vor der Dusche (es gibt immerhin Wartezelte!) unterhaelt sich Baerbel lange mit einem weiteren Wahlschweizer uebers Rennen, die Familie usw. Nach der Dusche wurde sie darauf hingewiesen, dass sie sich mit dem ehemaligen Formel 1 Weltmeister Alain Prost unterhalten hat… Ganz ein Netter.

Promi zum 2.
Auch Eva unterhielt sich auf der Strecke lange mit einem ihr unbekannten suedafrikanischen Fahrer… Spaeter wurde ihr erklaert, dass es sich um einen ehemaligen beruehmten Rugby-Spieler handelte… Rugby ist hier in Suedafrika der absolute Nationalsport, danach kommt Fieldhockey (Landhockey) und dann irgendwann Fussball…

Promis zum 3.
Ruben und Silvan sitzen beim Nachtessen – der Tisch um sie herum ist leer, dann setzen sich ein paar weitere Personen dazu. Irgendwann bemerken sie, dass ihnen gegenueber Christof Sauser und Burry Stander sitzen – die Fuehrenden im Gesamtklassement. Baerbel musste an einen anderen Tisch.

Nicht uebertrieben
Dass das Cape Epic nicht immer ganz einfach ist, ist aus unseren Berichten unschwer herauszulesen. Wer glaubt, dass wir uebertreiben, der darf sich gerne auch an anderen Quellen orientieren. Auch Profis wie Urs Huber vom Stoeckli Pro Team leiden… Berichte von Urs Huber gibt es unter www.urshuber.ch

 

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Etappe 5 – Regen, Schlamm und Kälte

Was sich bereits am Vortag mit stürmischem Wind angekündigt hat, ist auch eingetreten. Es regnete die ganze Nacht – hellte kurz vor dem Start etwas auf um dann erneut aus allen Kübeln zu schuetten. Die ersten Kilometer wurden neutralisiert auf Asphalt gefahren – das waren die angenehmsten drei Kilomenter der ganzen Etappe. Die folgende Schotterstrasse war bereits so durchgeweicht, dass Mensch und Maschine innert Sekunden von Kopf bis Fuss voll Schlamm waren – und die Etappe sollte über 119 Kilometer nach Oak Valley gehen.

bike4life.ch – Men  beschloss auf Sicherheit zu fahren um mit möglichst wenig technischen Problemen anzukommen – Gesamtklassement hin oder her. Kurz vor dem Waterpoint 1 zeigte sich die Sonne und zauberte einen Regenbogen an die dunkeln Wolken. Die frisch geölte Kette ächzte nicht mehr durch die Ritzel – doch die Freude war von kurzer Dauer. Wenige Minuten später wurde das Oel wieder mit Hochdruck von der Kette gewaschen. Wie die Ketten, so auch die Bremsen – mit jedem Bremsen wurden die Bremsbeläge ein bisschen dünner und bevor überhaupt die grossen Berge kamen rieb sich Metall auf Metall.

Der Bremsbelag von Ruben nach der fünften Etappe (im Bild, rechts) wurde vor der 4. Etappe montiert. Zum Vergleich ein neuer Belag (links). Eigentlich sollte ein Kontakt von Trägerplatte und Bremsscheibe dringend vermieden werden… Nach dieser Etappe mussten nicht nur die Bremsbeläge sondern auch die Bremsscheiben ausgetauscht werden.

 

 

 

 

Rund die Hälfte der Strecke war mit der letztjährigen 6. Etappe identisch (für Insider: ab der sandigen Tragepassage…). Wo letztes Jahr die Sonne an den Berg knallte, nahm diesmal die Temperatur mit jedem Hoehenmeter ab und fiel unter 10 Grad… Das eigentliche Highlight, die ewigen Singletrails nach Oak Valley versanken im Wasser. Durchnässt, ausgekühlt und ohne funktionierende Bremsen ging es dann irgendwie bergab. Immerhin – im Oak Valley erwartete uns die Sonne, ein nasses Zelt und eine nasse Tasche mit ebensolchen Kleidern.

Silvan und Ruben brauchten für diese schlammige Hölle ewige 7:17:56, Baerbel und Eva 9:12:04.

Die meisten Mechaniker (und davon gibt es hier viele) haben die ganze Nacht durchgearbeitet, Ketten, Bremsbeläge und -scheiben ausgetauscht. Die Mitarbeiter vom Bike-Waschservice (nach der Zieleinfahrt werden alle Bikes direkt gewaschen) brauchten rund fünf Minuten pro Bike, an normalen Tagen reicht eine Minute!

1100 Bikes x CHF 20.00 (pro Paar Bremsbeläge) x 2 Bremsen pro Bike + CHF 30.00 (Kette) = viel Geld vernichtet…

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Etappe 4 – Sturm

Die 4. Etappe führte nur über etwas mehr als 100 Km von Caledon nach Caledon… Schon am fruehen morgen war es angenehm kühl und ein kräftiger Wind liess die Zelte erzittern. Dr. Evil (der, der die Route zusammenstellt) hat sich für den heutigen Tag eine ziemlich ruppige Strecke ausgesucht. Im geplanten Mittelpunkt standen zwei Berge, der erste war bergauf nur beschränkt befahrbar, der zweite war zu 80% fahrbar. Die Abfahrt vom zweiten Berg war ziemlich rauh und nicht ganz einfach und schon gar nicht angenehm zu fahren. Und es passierte, was passieren musste – Ruben stieg etwas unsanft vom Bike und schlug mit dem Unterarm an einem Stein auf. Gebrochen war nichts, das Bike war auch OK. Nach dem Mott0 “So schlimm wird es ja nicht sein” wurde der Sanitätsposten auf dem kurz darauf folgenden Waterpoint grosszügig umfahren (das Epic ist ja schliesslich ein Rennen!).

Der Weg zurueck nach Caledon hätte einfach und schnell werden können – wenn da der sehr kräftige Gegenwind nicht gewesen waere. Im Schritttempo ging es kräftezehrend nach Caledon zurück. Und als das grosse ins Gras geschriebene “Caledon”-Logo auftauchte, hätte man meinen können, dass das Ziel nah ist. Doch wer Dr. Evil kennt… Ein ewiges auf und ab auf sandigen Trails zögerte die Zielankunft weiter hinaus. Es ist davon auszugehen, dass Bärbel als eine der wenigen FahrerInnen den Sturm genossen hat und die heutige Etappe als “schön” bezeichnet.

Als in der Dusche der gröbste Dreck weg war, zeigte sich bei Ruben das ganze Ausmass des “Kratzers”. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Race Klinik und fünf Stichen später war das Problem gelöst, so dass der 5. Etappe nichts im Weg stehen sollte. Der starke Wind kündigt angeblich Regen an. Wir hoffen, dass es im Oak Valley, dem morgigen Etappenort trocken ist. Die Erfahrung zeigt, dass die Zelte (wie auch die ganze Infrastruktur) nicht besonders wasserfest sind.

bike4life.ch – Ladies: 8:23:37
bike4life.ch – Men: 6:17:20

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Etappe 3 – Schlangen im Fluss

Es sollte die laengste Etappe in der Cape Epic Geschichte werden – doch die Organisatoren verkuerzten die Strecke auf etwas ueber 140 Km, da am Vortag ein paar Kilometer mehr gefahren wurden.

Die Etappe startete fuer alle um 7.00 Uhr – und es ging sogleich mit 18 Km Asphaltstrasse los. Silvan und Ruben starteten zum zweiten mal direkt aus Startblock A – also direkt hinter den Top-Ten Fahrern… Das Tempo war hoch ebenso die Hektik im Feld – bei Tempo 50 und weniger als einem Meter Abstand von Fahrer zu Fahrer braucht es neben viel Aufmerksamkeit auch etwas Glueck. Nach dem Strassenrennen ging es auf einer sandigen Schotterstrasse weiter – das Tempo war nach wie vor hoch, die Sicht nicht. Die Folge waren einige harmlose Stuerze…

Irgendwann kam dann die Flussquerung, welche am Vorabend mit knietief angegeben wurde. In Suedafrika heisst knietief Bauchnabelhoehe bei Ruben. Doch das Wasser brachte die dringende Abkuehlung. Am Abend erfuhren wir, dass einige Fahrer zur beschleunigten Ueberquerung gerufen wurden, da eine Puffotter ebenfalls etwas Abkuehlung brauchte. Haette das bike4life.ch – Men Team von den besagten Flussbewohnern gewusst – haetten sie das Rennen wohl vorzeitig beendet…

Die Etappe war landschaftlich sehr schoen, fahrtechnisch ohne besondere Schwierigkeiten – die hohen Temperaturen machten jedoch vielen Fahrern zu schaffen. Ausser Eva, sie faehrt auch bei gefuehlten 40 Grad mit 3/4-Hosen…

bike4life.ch – Ladies brauchte fuer die 140 Km 9:10:55, bike4life.ch – Men 7:06:11

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Etappe 2 – Die Schweizer Lokomotive, oder warum Frauen einfach die besseren Maenner sind

Das Wetter heute morgen war erneut bedeckt und es fielen sogar ein paar leichte Regentropfen. Beim Start um 7:00Uhr fuer Ruben und Silvan und 7:20Uhr fuer die Ladies war es noch angenehm kuehl. Aber es waren aehnliche Temperaturen wie gestern angesagt (44Grad!!!)

Kaum war der Startschuss gefallen ging es bei den Maennern rasant mit ueber 60 kmH zur Sache – aber wer im Eliteblock startet, hat halt auch die besten Zugpferde. Nachdem sich das Feld etwas auseinandergezogen hatte und es in den ersten Trail ging, wurde das Tempo ruhiger und es haette eine angenehme Fahrt ueber Huegel und nicht zu anspruchsvolle Trails werden koennen. Ganz so entspannt war es dann fuer Silvan nicht, denn ein staendiges Geklacker am Rahmen liess ihn das Schlimmste (Rahmenbruch) befuerchten. Als dann auch noch seine Federgabel nach 40km ausstieg, war an entspanntes Mitrollen nicht mehr zu denken. Zumal die Strecke mit viel Geroell und Bodenwellen heute Rubens grossen 29Zoll-Raedern deutlich entgegen kam. Wir hoffen, die Physio wirds richten.

Wir Maedels blieben von technischen Problemen zum Glueck verschont (Daumen druecken!). Gestern hatte sich in der bergigen Etappe mit viel Schiebepassagen schon gezeigt, dass sich Baerbels Krafttraining der letzten Monate auszahlt und sie die Maenner am Berg super demoralisieren kann. Heute war dann Evas Tag: monatelang hatte sie vor allem auf Strecke trainiert und genau das zahlte sich heute aus. Kaum wurde es flacher, hoerte man das Klick/Klick der Gangschaltung und los ging die swiss locomotive! Baerbel hinten dran und dann wurden die Maenner ueberholt – genau das richtige um Baerbels anfangs muede Laune zu heben! Nur leider waren wir umgeben von Maennern, die den Windschatten gerne nutzten, aber selbst nicht ziehen wollten… Erst als wir auf das naechste Frauenteam auffuhren, konnten wir uns vernuenftig abwechseln. Und uns dabei sogar noch unterhalten – Multitasking halt :-).

Insgesamt war es fuer alle ein mittelmaessig anstrengender Tag, ein paar Wolken hielten uns zumeist die brennende Sonne vom Leib und wir erholen uns jetzt fuer den morgigen Tag!

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Etappe 1 – Hitze

Die erste Etappe fuehrte ueber 114 Km und 2300 Hm rund um Robertson. Schon kurz nach dem Start folgte der erste Berg, welcher so frueh am Morgen noch wolkenverhangen war. Dadurch waren die Temperaturen noch auf der angenehmeren Seite – trotz hoher Luftfeuchtigkeit. Es folgen weitere Berge und Abfahrten auf rauhen “Jeep-Tracks”. Danach ging es in Richtung Tal und da meist ueber welliges Farm- und Bushland (vorwiegend Wein) zu weiteren Bergen. Die letzten 35 Kilometer waren meist abfallend oder flach, was kraeftesparendes “Ausrollen” ermoeglichte. Der richtige Einstieg bei afrikanischen Temperaturen.

Auch diese Etappe haben wir ohne Stuerze und Pannen bewaeltigt – haben aber sehr viel Staub “gefressen”. Silvan und Ruben hatten fanden sogar noch Zeit bei der Befreiung eines Strauss, der direkt vor ihnen mit voller Geschwindigkeit in einen Stacheldrahtzaun raste, mitzuhelfen.

bike4life.ch – men: 5:41.28, Rang 34 in der Kategorie, Rang 47 Over All
bike4life.ch – ladies: 7:31.56,2, Rang 14 in der Kategorie, Rang 305 Over All

Aktueller Stand im Gesamtklassement:
bike4life.ch – men: 45 von 600
bike4life.ch – ladies: 321 von 600

Die Platzierung im Gesamtklassement sieht super aus, doch das Rennen hat heute erst richtig begonnen und dauert bis am Sonntag! In erster Linie wollen wir ganz und gesund in Lourendsford ankommen. Die Erfahrungen vom letzten Jahr lehren uns, dass es nicht viel braucht um das Rennen nicht beenden zu koennen.

Gespannt darf man auf die Bilder von der heutigen Etappe sein – die Lichtstimmung am fruehen Morgen war sensationell und die Foto- und TV-Helikopter machten ueber unseren Koepfen viel Action. Vielleicht sieht man auf dem einen oder anderen Bild auch ein bike4life.ch-Trikot…

Und wen es interessiert: Christof Sauser und sein Teampartner Burry Stander haben uebrigens auch die heutige Etappe gewonnen, zweite wurden Huber / Looser vom Stoeckli-Team. Wenn jemand deren Etappen-Zeit unbedingt sehen will, findet diese an der entsprechenden Stelle. Es ist sehr beeindruckend zu was Profi-Sportler in der Lage sind!

 

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Prolog – es leben die Belgier!

Der Schock beim Zähneputzen: ein “Kling” – und neben Rubens Bike liegen die Teile der zerbochenen Sattelklemmschraube der Sattelstuetze am Boden. Als wären mit Silvans Brems- und Rubens Speichenproblemen nicht schon genug Dinge passiert! Wo sollen wir Sonntag morgen 20min vor der Abfahrt zum Prolog noch eine Schraube hernehmen? Und alle Ersatzteile kann man ja auch nicht herumschleppen!  Dank Megan unserer Physiotherapeutin haben wir Kontakt zu einem Mechaniker am Start bekommen – nur leider hatte der auch nicht die passenden Teile.  Aber wie es am Epic so ist, hat es lauter nette Menschen und Biker halten zusammen: ein unglaublich netter belgischer Fahrer hatte in seinem Hotelzimmer eine Ersatzstütze und mit dem fremden Hotelschlüssel chauffiert vom Mechaniker konnte Ruben das Problem lösen. Obwohl die Stuetze 25mm zu kurz war, konnten wir alle das Cape Epic 2012 erfolgreich beginnen.

Nach einer zweistuendigen Busfahrt ins neue Camp nach Robertson konnte ein auf dem Platz anwesender Cannondale-Mechaniker nach einer kurzen Suche in einem grossen Karton das Problem loesen!

Zum Prolog. Dieser hat viel Spass gemacht! Die Trails machten trotz der grossen Hitze (38 Grad an der Sonne – am Berg ohne Wind…) viel Spass und beide Teams koennen mit dem Geleisteten sehr zufrieden sein. Durch die guten Resultate duerfen Silvan und Ruben wie geplant um 7 Uhr hinter der Elite starten. Baerbel und Eva folgen 20 Minuten spaeter.

Ueberarbeitet am 26.03.2012. Wir hatten gestern Abend wenig Zeit um uns um die Berichterstattung zu kuemmern…

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Round the World – Party und Registrationday

Nachdem wir uns gestern bei der RoundtheWorld-Party richtig einstimmen konnten, haben wir heute die letzten administrativen Vorbereitungen erledigt. Registrierung, Massage-Absprachen und die Bikereparaturen sind erledigt. Unsere Bikekoffer sind bis nächsten Sonntag sicher im Container verstaut.

Am Nachmittag haben wir auf der Einfahrrunde Richtung Tafelberg den ersten Staub unter den neuen Reifen spüren – Willkommen in Südafrika!

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