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Wie alles begann

Als gynäkologische Assistenzärztin und passionierte Hobbybikerin habe ich im Jahr 2007 meinen Freund und seinen Teamkollegen beim 24h-Mountainbikerennen von Davos betreut. Ich war überrascht, dass auch ganz „normale“ Frauen sich dieser Tortour unterziehen und im Team offensichtlich Spass daran hatten. Es reifte in mir der Wunsch, im nächsten Jahr selbst mitzufahren. Allerdings wollte ich nicht mit einem Team einfach nur für uns selbst fahren, sondern dem Spektakel einen sinnvollen Hintergrund geben. Also begab ich mich auf die Suche nach Teamkolleginnen. Fündig wurde ich in Nadja, einer Arbeitskollegin aus dem Kantonsspital Liestal, in Nicole, einer Physiotherapeutin aus Luzern, die ich bei einer Skitour kennengelernt hatte und in Simone, mit der ich seit Februar in der Gynäkologie in Schlieren zusammenarbeitete. Im Februar stand die Vierergruppe und beim ersten Mannschaftsmeeting im Mai war klar, dass die Chemie stimmt. Wir hatten dasselbe Ziel: Spass haben und damit anderen helfen!

Die Harmonie im Team stimmte und die nötige Fitness sollte auch vorhanden sein. Das Mountainbiken betreiben wir neben anderen Sportarten mehr oder weniger intensiv. Das Team «bike4life.ch» sollte pro gefahrener Runde eine fixe Spende, mit einer deutlichen Steigerung des Betrags ab der 50. Runde sammeln. Mit etwa 15 Minuten für sehr gute Fahrer und 25 bis 30 Minuten für Freizeitsportler wurde am 24-Stunden- Rennen für die abwechslungsreiche 6-km-Runde, die über Asphalt, Wald- und Wiesenwege führte, gerechnet. Da war bei allen noch Training nötig!

Den besonderen Ansporn fürs Training gab uns unser „guter Zweck. Als medizinisches Personal wissen wir, dass nicht nur die professionelle Unterstützung, sondern insbesondere auch der Kontakt zu Mitbetroffenen für onkologische Patientinnen hilfreich ist. In diesem Zusammenhang haben wir die Arbeit von „Leben wie zuvor“ schätzen gelernt und wollten unserer Wertschätzung mit unseren sportlichen Leistungen Ausdruck verleihen.

Ab Februar hiess es Sponsoren für unsere Idee zu werben. Über E-Mail hatten wir Pharmafirmen, Gynäkologen, Freunde und Bekannte über unser Projekt informiert und um Unterstützung gebeten. Die Resonanz war überwältigend. Es kamen Antworten und Sponsorenanmeldungen aus unterschiedlichsten Richtungen. Besonders beeindruckt haben uns die Rückmeldungen und Geschichten betroffener Frauen.

Der Tag des Rennes rückte näher und die Nervosität stieg. 50 Runden zu absolvieren, war das erklärte Ziel. 55 Runden wären möglich. Und wir hofften, dass am Ende der 24 Stunden 2000 Franken zusammengekommen sein würden….

Wie es weiterging lest Ihr unter Berichte Davos 2008.