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2011

Prolog – Gut gestartet

Posted on March 27, 2011

Kurz nach neun ging es auf die kurze custom writer aber technische Strecke mit vielen Singletrails. Nachdem wir viele vor uns gestartete Teams ein- und überholt hatten, sind wir nach 1 Stunde 21 Minuten und ein paar Sekunden ins Ziel gekommen. Neben den technischen Schwierigkeiten mussten wir auch einem Rudel Affen (!!!) ausweichen. Die sind hier so normal wie bei uns die Kühe.

In der Overall-Wertung sind wir auf Platz 77 und dürfen die erste richtige Etappe aus dem zweiten Startblock in Angriff mehmen. Diese soll trotz der eher “kurzen” 90 Km sehr schwer werden. Die Temperatur ist für schweizer Verhältnisse hochsommerlich heiss. Am Water Point 1 erwarten uns dann Bärbel und Erin mit kühlem Wasser.

 

1. Etappe

Posted on March 28, 2011

Nach einer erneut kurzen Nacht (die Volunteers stehen um 04:15 auf…) starteten wir um 7.00 zu der ersten Etappe. Begleitet von Helikoptern und vielen Kameras haben wir die erstn 20 Minuten kräftig Staub gefressen. Am ersten Anstieg teilte sich die Spreu vom Weizen und wir konnten uns im vorderen Amateurfeld einreihen. Staubig ging es dann auch weiter – einige Abfahrten nahmen wir dann auch im Blindflug… Dabei verloren wir beide eine von jeweils zwei Flaschen. Am Waterpoint 1 erhielten wir von Erin und rate my essay online Bärbel wieder zwei Flaschen – die wir schon auf der nächsten Abfahrt wieder unfreiwillig entsorgten…

Ruben hat nun für ein paar Rand eine Aluminium-Halterung besorgt.

Und dann war dann noch die 6 cm lange Schraube welche sich in Jörgs Hinterrad bohrte und gegen die auch die Pannenmilch keine Chance hatte. Bei der Flickerei verloren wir leider viele Plätze, welche wir nicht alle wieder einholen konnten bzw. wollten.

Auf den letzten 20 km haben wir etwas Geschwindigkeit rausgenommen – es kommen immerhin noch 6 Etappen! Nun sind wir im Gesamtklassement 62.

Übrigens: Das Schweizer Sportfernsehen einen täglichen Bericht über das Rennen bzw. die schweizer Elite

 

2. Etappe

Posted on March 29, 2011

Die heutige Etappe führte uns gleich zu Beginn 1000 Höhenmeter auf einen Pass – eigentlich genau unser Ding. Nur leider staute sich das Feld schnell auf dem schmalen Weg und erst eine halbe Ewigkeit später erreichten wir den Waterpoint 1. Von da aus ging es durch nicht enden wollende Apfelplantagen. Wir wissen nun sehr genau woher die südafrikanischen Äpfel kommen…

Danach ging es durch verschlungene und versandete Trails in Windstille (bei gefühlten 40 Grad…) zurück auf den Pass und von da aus ziemlich rockig 1000 Höhenmeter abwärts ins Ziel.

Den Temperaturen entsprechend und die nächsten Etappen vor Augen versuchen wir so viel Energie wie möglich zu sparen. Trotzdem haben wir im Gesamtklassement nur zwei Plätze eingebüsst.

Nun liegen wir unter einem Schattenzelt neben uns hängt die Bike-Weltelite am Schatten rum und wartet auf den Aufruf zum TV-Interview und der aktuelle XC-Weltmeister Josė Hermida unterhält das ganze Zelt.

 

3. Etappe

Posted on March 30, 2011

Dr. Evil, das Phantom welches die Etappen zusammenstellt, hat heute wieder voll zugeschlagen. Die 123 km der dritten Etappe führten heute durch endlose und tief versandete Trails, die nur mit hoher Geschwindigkeit und viel Kraft gefahren werden konnte. Waren die Trails sandfrei, so machten uns grosse Steinbrocken das Leben schwer, jeder Meter musste mühsam erkämpft werden. Immerhin machte das Wetter mit – es war die meiste Zeit leicht bedeckt – zwischendurch gab es ein paar Tropfen.

Im Gesamtklassement stehen wir nun auf Platz 72, da wir im heutigen Tagesklassement suboptimal abgeschnitten haben…

Morgen steht hier in Worcester (Köchen auch als “Wuuster” bekannt) ein 29 km langes Zeitfahren auf dem Programm. Aufgrund unserer Position im GK starten wir erst ziemlich spät in die Runde. Wir hoffen auf trockenes Wetter. Die Zelte scheinen nur sehr begrenzt Wasserdicht…

Jörg bekommt langsam schwere Beine und bei Ruben meldet sich der Rücken.

 

4. Etappe – kurz und schnell

Posted on March 31, 2011

Das heutige Zeitfahren war kurz und schnell und führte über eine Runde die richtig Spass machte! Nach ziemlich genau einenhalb Stunden war es dann auch schon vorbei. Zusammen mit der ehemaligen Elitefahrerin Renata Bucher aus Littau und ihrem Teampartner, welche 30 Sekunden hinter uns starteten, rockten wir über den angeblich 32 km langen Kurs. Im Gesamtklassement ergaben sich keine grossen Änderungen. Wir waren und sind im GK auf Platz 62 nicht wie gestern geschrieben auf 72.

Von wegen schweizer Teilnehmer; die Schweiz ist nach Südafrika die Nation mit den meisten Teilnehmern! Insbesondere die Mixed-Wertung ist fest in schweizer Hand, im GK der Elite führen Christoph ‘Susi’ Sauser mit seinem südafrikanischem Team Partner Burry Stander.

Die Zelte waren wie befürchtet nicht ganz dicht – das Wasser drückte auf den Seiten durch und auch von oben tropfte in den Schlafsack… ZurZeit ist es bewölkt aber trocken, gemäss akueller Wetterprognose soll es morgen trocken bleiben – gute Voraussetzungen für die morgige, über 140 km lange Etappe.

 

5. Etappe – kein Scherz

Posted on April 1, 2011

Die fuenfte Etappe fuehrte ueber 143 km und 2300 hm ins Oak Valley. Mit viel Rueckenwind sind wir gestartet – die meiste Zeit fuehlten wir uns in einem Strassenrennen. Durch Windschattenfahren kamen wir schnell forwaerts – trotz vielen “Spielereien” und dem damit verbundenen zermuerbenden Fahren. Bei Kilometer 100 kam dann der erste richtge Berg ins Spiel, bei dessen Abfahrt dann folgendes passierte.

Joerg fuhr wie immer in den Abfahrten voraus, Ruben etwas langsamer hinterher. In einem schmalen, mit vielen Steinen und Felsbloecken verblockten Weg versuchte ein Fahrer Ruben zu ueberholen. Dieses Unterfangen scheiterte, nachdem der Fahrer mit seinem Lenker in Rubens Lenker haengen blieb… Die Folge war ein uebler Sturz, in dem Ruben nur ein paar Schuerfungen, Quetschungen und blaue Flecken davon getragen hat. Der andere Fahrer brach sich das Schluesselbein und liegt im Spital. Das Manoever war ungeschickt und in einem solchen Rennen einfach nicht nötig und die Folgen nicht wert. Wir wuenschen ihm schnelle und gute Besserung. Sein Teampartner darf nun noch alleine weiterfahren.

Wir sind die Etappe noch zu ende gefahren und im GK wohl immer noch im gleichen Bereich.

Die Teamärztin wird Ruben heute Abend aber noch genauer untersuchen. Morgen geht es mit rund 2700 Hm auf eine weitere harte Etappe. Wir hoffen dass ein Start morgen möglich ist.

 

6. Etappe

Posted on April 2, 2011

In der heutigen Etappe galt es die meisten Hoehenmeter zu absolvieren. Vielleicht waren es die Nachwehen des Sturzes oder die Schmerzmittel, die Ruben in der ersten Haelfte der Etappte daran hinderten eine vernuenftige Geschwindigkeit zu fahren. Joerg arbeitete intensiv und verrichtete viel Arbeit im Wind, so dass wir einigermassen dranbleiben konnten. Die Fahrer um uns herum kannten wir nicht – da wir in den bisherigen Etappen jeweils ein gut Stueck weiter vorne waren. Vor dem Waterpoint 2 konnten wir uns aus einer Gruppe loesen und uns einen guten Vorsprung sichern. Von hinten sind die defektgeplagten Daniel Annaheim und Renata Bucher zu uns aufgefahren – was eine gute Gruppe bis in Ziel haette sein koennen… Doch rund 30 Kilometer vor dem Ziel hatte Ruben einen Chainsuck (Kettenklemmer), der so hartnaeckig war, dass wir die Kettenblaetter entfernen mussten um das Problem zu loesen. Bei der Operation verloren wir rund 5 bis 10 Minuten und wir wurden um viele Plaetze durchgereicht.

Mit der Wut im Bauch kam auch bei Ruben langsam Rennstimmung auf und wir haben auf den verbleibenden Kilometer bis ins Ziel gezeigt, zu was wir eigentlich faehig sind. Gezaehlt haben wir die Teams nicht welche wir alle aufgeholt und stehen gelassen haben – rangmaessig konnten wir die Panne gut kompensieren. Trotzdem haben wir alles in allem viel zu viel Zeit fuer diese eigentlich schnell zu fahrende Etappe gebraucht.

Im Gesamtklassement sind wir leider etwas zurueckgefallen. Noch gibt es eine Etappe zu fahren – unser Ziel das Rennen im zweistelligen Bereich zu beenden koennen wir gut erreichen, wenn wir pannen und unfallfrei ins Ziel in Lourendsford kommen. Aber es kann noch viel passieren. In der gestrigen Etappe hat es zum Beispiel die schweizer Elite hart getroffen. Koni Looser vom Stoeckli-Team zerstoerte seinen Carbon-Rahmen und ist die letzten 25 km im Schritttempo gefahren bzw. zu Fuss ins Ziel gelaufen. Nathalie Schneitter hat es die Gabel zerlegt. Sie sind nur einige Opfer der harten Bedingungen am Cape Epic. Heute morgen, wenige KM nach dem Start musste Urs Huber, der Teampartner von Koni Looser das Rennen verletzungsbedingt aufgeben.

Nun hoffen wir auf eine erfolgreiche und pannenfreie letzte Etappe und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zielankunft!

 

Geschafft! Rang 59 im Gesamtklassement!

Posted on April 3, 2011

Nach 8 Etappen haben wir eines der härtesten Mountainbikerennen überhaupt geschafft!

Wir haben uns von 600 Teams auf Rang 59 im Gesamtklassement gekämpft – für eine erste Teilnahme gar nicht so schlecht.

Nun sind wir müde und brauchen etwas Erholung.