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Etappe 5 – Regen, Schlamm und Kälte

Posted by on March 31, 2012

Was sich bereits am Vortag mit stürmischem Wind angekündigt hat, ist auch eingetreten. Es regnete die ganze Nacht – hellte kurz vor dem Start etwas auf um dann erneut aus allen Kübeln zu schuetten. Die ersten Kilometer wurden neutralisiert auf Asphalt gefahren – das waren die angenehmsten drei Kilomenter der ganzen Etappe. Die folgende Schotterstrasse war bereits so durchgeweicht, dass Mensch und Maschine innert Sekunden von Kopf bis Fuss voll Schlamm waren – und die Etappe sollte über 119 Kilometer nach Oak Valley gehen.

bike4life.ch – Men  beschloss auf Sicherheit zu fahren um mit möglichst wenig technischen Problemen anzukommen – Gesamtklassement hin oder her. Kurz vor dem Waterpoint 1 zeigte sich die Sonne und zauberte einen Regenbogen an die dunkeln Wolken. Die frisch geölte Kette ächzte nicht mehr durch die Ritzel – doch die Freude war von kurzer Dauer. Wenige Minuten später wurde das Oel wieder mit Hochdruck von der Kette gewaschen. Wie die Ketten, so auch die Bremsen – mit jedem Bremsen wurden die Bremsbeläge ein bisschen dünner und bevor überhaupt die grossen Berge kamen rieb sich Metall auf Metall.

Der Bremsbelag von Ruben nach der fünften Etappe (im Bild, rechts) wurde vor der 4. Etappe montiert. Zum Vergleich ein neuer Belag (links). Eigentlich sollte ein Kontakt von Trägerplatte und Bremsscheibe dringend vermieden werden… Nach dieser Etappe mussten nicht nur die Bremsbeläge sondern auch die Bremsscheiben ausgetauscht werden.

 

 

 

 

Rund die Hälfte der Strecke war mit der letztjährigen 6. Etappe identisch (für Insider: ab der sandigen Tragepassage…). Wo letztes Jahr die Sonne an den Berg knallte, nahm diesmal die Temperatur mit jedem Hoehenmeter ab und fiel unter 10 Grad… Das eigentliche Highlight, die ewigen Singletrails nach Oak Valley versanken im Wasser. Durchnässt, ausgekühlt und ohne funktionierende Bremsen ging es dann irgendwie bergab. Immerhin – im Oak Valley erwartete uns die Sonne, ein nasses Zelt und eine nasse Tasche mit ebensolchen Kleidern.

Silvan und Ruben brauchten für diese schlammige Hölle ewige 7:17:56, Baerbel und Eva 9:12:04.

Die meisten Mechaniker (und davon gibt es hier viele) haben die ganze Nacht durchgearbeitet, Ketten, Bremsbeläge und -scheiben ausgetauscht. Die Mitarbeiter vom Bike-Waschservice (nach der Zieleinfahrt werden alle Bikes direkt gewaschen) brauchten rund fünf Minuten pro Bike, an normalen Tagen reicht eine Minute!

1100 Bikes x CHF 20.00 (pro Paar Bremsbeläge) x 2 Bremsen pro Bike + CHF 30.00 (Kette) = viel Geld vernichtet…

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